Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Bremen

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Inhalt: Wendestelle OL

Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Bremen hat am 17. Dezember 2012 bei der Planfeststellungsbehörde der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt -Standort Aurich- die Einleitung des notwendigen Planfeststellungsverfahrens für den Bau der Wendestelle in der Seeschifffahrtsstraße Hunte in Oldenburg beantragt.

Mit einem Durchmesser von 165 Meter wird die Wendestelle Seeschiffen mit einer Länge von bis zu 110 Meter ermöglichen, vor der Eisenbahnbrücke in Oldenburg zu wenden und die Fahrt Richtung Weser aufzunehmen. Derzeit müssen sowohl See- als auch Binnenschiffe, die an den Oldenburger Umschlagstellen am Osthafen oder im Stadtbereich Ladung umgeschlagen haben, teilweise in Rückwärtsfahrt bei den Wendemöglichkeiten am Stau bzw. im Mündungsbereich des Hemmelsbäker Kanals drehen.

Zurzeit können im Begegnungsverkehr auf der Unteren Hunte Seeschiffe bis 86 m Länge, 10,5 m Breite und 4,2 m Tiefgang und Binnenschiffe mit 100 m Länge, 10,5 m Breite und 3,5 m Tiefgang genehmigungsfrei verkehren. Größere Schiffe können aufgrund der unzureichenden Wendemöglichkeiten in Oldenburg nicht zugelassen werden.

Der abgeschlossene Ausbau der Hunte ermöglicht eine Befahrung mit Seeschiffen bis zu einer Schiffslänge von 110 m sowie für Binnenschiffe bis zu einer Schiffslänge bis zu 135 m. Ziel ist es somit, diesen Schiffen die Fahrt auf der Hunte in Zukunft durch Errichtung der Wendestelle zu ermöglichen.